Wir verändern Allerlei in unserem Leben, um weiter zu kommen und uns zu entwickeln. Wir besuchen Seminare, Workshops, Motivationstrainings, lesen Bücher usw.. Wir trennen uns von Freunden, Lebenspartnern, wechseln den Arbeitsplatz, beginnen Sport zu machen oder Yoga. Es wird an den verschiedensten Schrauben gedreht, um eine positive Veränderung im Leben zu erreichen. Oft wird eine Diät in Erwägung gezogen, um uns körperlich wieder wohl zu fühlen und uns äußerlich zu verändern. Das Abnehmen und was dieses mit sich bringt, ist mittlerweile eine Geschäftssparte für sich geworden.

Eine andere Wissenschaft für sich ist das Trinken. Vor vielen Jahren hat mir eine Freundin gesagt, ich soll mehr Wasser trinken, am Besten still, da Wasser mit Kohlensäure den Körper sauer macht. Sie hat mir damals einen kleinen Vortrag gehalten über den Säure-Basen-Haushalt unseres Körpers. Das war zu diesem Zeitpunkt zu viel für mich, es war für mich eine ganz neue Information, die ich zuvor noch nie gehört hatte. Ich habe das direkt abgeblockt und gar nicht hören wollen. Ich war es gewohnt, nur süße Getränke zu mir zu nehmen und konnte es mir einfach nicht vorstellen, die süßen Getränke durch stilles Wasser zu ersetzen. Ich war nicht bereit etwas an dieser Gewohnheit zu verändern. Mir war nicht ganz klar, was ich meinem Körper damit antue. Jetzt nach vielen Jahren, vielen kleinen Veränderungen, weiß ich was es bedeutet, stilles Wasser zu trinken und mich einigermaßen gesund zu ernähren.

Ich habe mich bis vor Jahren hauptsächlich aus Tierprodukten ernährt. Ich kann mich noch genau daran entsinnen, wie es war, nach der Sonntagspaella mit einigen Tapas als Vorspeise, direkt auf die Couch zu gehen, weil ich zu voll war, um mich zu bewegen. Ich habe irgendwann begonnen die tierischen Produkte weg zu lassen und auch andere Nahrungsmittel, wie zum Beispiel das Weißmehl. Seitdem kenne ich dieses Gefühl des „Vollseins“ nicht mehr. Ich achte seitdem auch viel mehr darauf, was mein Magen mir sagt. Wenn ich spüre, dass ich genug habe, höre ich auf zu essen. Das ist natürlich ein Prozess, es ging nicht von heute auf morgen. Es gibt sogar Menschen, die sagen, wenn wir dieses Gefühl, von voll sein haben, dann haben wir schon zu viel gegessen. Unser Körper benötigt dann zu viel Energie, um das Gegessene zu verdauen, somit fehlt dem Körper für andere Dinge die Energie. Hinzu kommt, dass unser Körper mehr Energie benötigt um Tierprodukte zu verdauen, wie zum Beispiel Fleisch. Unser Verdauungstrakt ist einfach nicht dafür gemacht, um Fleisch zu verdauen. Die Magensäure der fleischfressenden Tiere ist um ein vielfaches saurer als bei uns Menschen. Mit dieser saureren Magensäure können sie ihr Fressen schneller im Magen zersetzen.

Es ist unmöglich, ein hohes Energieniveau zu halten, wenn wir uns von tierischen Produkten ernähren. Unsere Nahrung sollte uns Energie geben, statt uns Energie zu rauben.

Um unser Körper mit Energie zu versorgen, sollten wir darauf achten, dass wir basische Nahrungsmittel zu uns nehmen, um unser Säure-Basen-Haushalt im Gleichgewicht zu halten. Ist der Säuren-Basen-Haushalt nicht mehr im Gleichgewicht, ist unser Körper sauer und wir werden im wahrsten Sinne des Wortes ebenfalls sauer und unser Energielevel sinkt rapide. Des Weiteren ist das ein perfekter Nährboden für Krankheiten. Krankheiten entstehen in der Regel in einem übersäuerten Milieu. D.h. dieses Milieu ist ein perfekter Nährboden für Bakterien, Viren und sonstige Mikroorganismen. Diese gehen dann ihrer eigentlichen Aufgabe nach, nämlich das übersäuerte Gewebe zu zersetzen.

Wenn wir nach höherer Energie streben und dabei Nahrungsmittel zu uns nehmen, die uns Energie rauben, führt das zu nichts. Genauso wie wir uns von Energieräubern, also menschlichen Energieräubern trennen, sollten wir uns auch von sonstigen Energieräubern trennen. Dazu gehören auch Lebensmitteln, die uns Energie rauben. Lebensmittel heißen nicht umsonst Lebensmittel, sie sind die Mittel um zu leben. Es fällt uns aber oft schwer, uns von diesen Lebensmittel zu trennen, da wir süchtig nach diesen Lebensmitteln sind. Doch leider sind diese Lebensmittel sogar ungesund. Es gibt die zwei weißen Gifte, die fast überall enthalten sind und erst recht, wenn es verarbeitete Nahrungsmittel sind. Diese zwei weißen Gifte sind das Weizenmehl und der Zucker. Wir sollten beginnen auf diese zwei „Grundnahrungsmittel“ zu verzichten und damit unserem Körper Gutes tun.

Es ist erstrebenswert sich mehr Gedanken zum Thema Ernährung zu machen. Denn nur, wenn wir unserem Körper Gutes zukommen lassen, kann der Körper auch funktionieren, wie wir uns das wünschen. Wir sollten der inneren Körperpflege genauso viel Zeit und Aufmerksamkeit schenken, wie der äußeren. Wir treiben Sport, kaufen uns schönen Kleider, Cremes und Düfte, pflegen unser Körper bis ins kleinste Detail, aber dann sind wir oftmals zu geizig, uns gesunde Lebensmittel zu kaufen, die der eigentlich guten Lebensqualität entsprechen würden.

 

Termine:

Meditationsabend: 26.6.2018 um 19:30 Uhr

Aufstellungsworkshop: 14.07.2018 / 13.10.2018 / 15.12.2018 ab 10 Uhr

Wild – und Kräuterkurs: Referentin Diana Kirchgessner am 20.07.2018 um 19:30 Uhr