Für viele Menschen beginnt der Tag oftmals recht hektisch. Sich schnell anziehen, ganz schnell Zähne putzen und dann geht es auch schon –  noch schneller – aus dem Haus, mit dem Kaffeebecher in der Hand. Ich habe schon von Menschen gehört, dass sie zehn schwarze Hemden und zehn schwarze Hosen haben, damit sie bei der Klamottenwahl am Morgen Zeit sparen. Der Kaffee ist übrigens während des ganzen Trubels von alleine im Vollautomat durchgelaufen. Man möchte schließlich morgens jede mögliche Minute schlafen. Man ist ja auch ziemlich spät ins Bett gegangen, weil am Abend noch Programm war und ja, es klappt eben nicht immer, dass man um 21:30 Uhr ins Bett geht. Somit wird der Morgen schon stressig und dann ist die Möglichkeit recht groß, dass sich diese Hektik durch den Tag zieht. Wie oft kommt der Gedanke: „Heute bin ich aber mit dem falschen Fuß aufgestanden?“ oder „Hm… heute läuft ja alles schief.“

Ich halte es für sinnvoller, morgens mindestens 15 Minuten früher aufzustehen als geplant, 30 Minuten wären besser. Ich weiß aber, dass es Menschen gibt, die jobbedingt wirklich sehr früh aufstehen dürfen und die wirklich für jede Minute dankbar sind, die sie liegen bleiben können, doch selbst da finde ich es für erstrebenswert ein passendes Morgenritual zu finden.

Es ist wirklich wichtig, dass der Tag achtsam begonnen wird. Vielleicht mit einem Ritual, mit einer Gewohnheit oder Ähnlichem. Ich halte die Meditation für sehr förderlich, um in den Tag zu starten: Einfach mal fühlen, was die Seele uns am frühen Morgen sagen möchte; was hat sie für diesen Tag vorbereitet hat. Vielleicht aber auch den beginnenden Tag anschauen: wie möchte ich dass die Besprechung verläuft, die Gedanken schon mal positiv dahin lenken. Eine andere Möglichkeit wäre auch, uns in Dankbarkeit zu üben: dankbar zu sein für unser Leben und alles was damit zusammenhängt. Das kann noch im Bett vor dem Aufstehen gemacht werden, da sind wir noch im Alpha-Modus und der Verstand ist noch nicht ganz wach, somit besteht noch eine direkte Verbindung zu unserem Herzen/Seele oder wie es jeder nennen mag. Sobald wir aufstehen, Richtung Badezimmer oder Schalter der Kaffeemaschine laufen, schaltet sich der Verstand ein und die Programme beginnen zu laufen.

Nach der Meditation oder Dankbarkeitsübung, ist es von Vorteil noch ein paar Yogaübungen (Asanas) durchzuführen, wie zum Beispiel den Sonnengruß oder ein paar körperliche Übungen. Auch das Dehnen ist sehr wichtig. Da pumpt das Herz Blut in den Körper und es wird auch unter anderem frisches Blut ins Gehirn gepumpt und der Körper beginnt so langsam zu funktionieren.

Danach kann der Tag beginnen. Zähne putzen, duschen und alles, was so dazu gehört. Vielleicht steht die/der eine oder andere vor dem Spiegel schaut sich an und denkt: „Boah… siehst du heute aber frisch und gut aus.“

Ich bin mir sicher, wer so in den Tag startet, wird sich wundern, was ein Tag so alles mit sich bringt.

Und vielleicht noch statt des Kaffees am Morgen, ein Glas warmes Wasser mit Zitrone.

 

Ich möchte euch zu einer Meditation am Morgen auf dem Hohenstaufen einladen. Mal den Tag mit einer Meditation in der Natur beginnen. Wir haben dieses Jahr bestimmt noch einen schönen „indian summer“, damit an diesem frühen Morgen die Sonne scheint und wir einen schönen Sonnenaufgang zu sehen bekommen.

Wann: Sonntag 24.September 2017 um 6:30 Uhr

Wo: Treffpunkt ist die Berggasstätte „Himmel und Erde“

Energieausgleich: Spende zu Gunsten der Friends Kinderhilfe

Anmeldung und Infos: hier oder 0151/15552996

 

Weitere Termine:

19.9.17 Meditationsabend um 19 Uhr

27.10.17 – 15.12.17 MeditationsKurs

18.11.17 Vegan Day in der VHS Göppingen

 

Ein herzliches Dankeschön an Petra Hess für das schöne Beitragsbild.