Die koronaren Herzkrankheiten gehören laut den Ärzten zu den häufigsten Krankheiten in Deutschland. Sie sind natürlich nicht zu vernachlässigen und teilweise lebensbedrohlich. Sobald die Menschen irgendeine Krankheit am oder im Herzen haben, schrillen alle Alarmglocken, logisch, schließlich pumpt das Herz das Blut, der Lebenssaft durch die Adern und der Körper wird mit allerlei Nährstoffen und Sauerstoff versorgt. Ohne Herz fließt kein Blut und ohne Blut, wir wissen schon…

Die Rückenschmerzen spielen heute auch eine bedeutende Rolle in unserer heutigen Gesellschaft. Jede/r zweite „hat Rücken“. Wo kommen denn diese Rückenschmerzen her? Die Mediziner schieben es auf die Stühle im Büro, auf die Haltung beim Sitzen, auf das stundenlange Autofahren usw. . Mittlerweile gibt es höhenverstellbare Tische, damit im Stehen gearbeitet werden kann oder zumindest abwechselnd stehend und sitzend. In vielen Betrieben wird heutzutage darauf geachtet, dass die Arbeitsplätze ergonomisch eingerichtet sind, sowohl in den Verwaltungstrakten, als auch in den handwerklichen Abteilungen. Damit werden aber nur die körperlichen Symptome gelindert.

Die Seele sucht sich einen Weg, um uns zu sagen, wenn wir uns nicht mehr auf dem richtigen Weg befinden. In diesem Fall, zeigt uns der Rücken, dass wir zu viel Gewicht mitschleppen. Es kann sein, dass wir ein Päckchen tragen, welches nicht zu uns gehört. Vielleicht haben wir uns im Leben Aufgaben aufgehalst, die unsere Eltern erledigen sollten oder sogar die Großeltern oder noch ältere Vorfahren. Es kann natürlich auch sein, dass wir einfach mit zu viel Ballast unterwegs sind. Wir haben aber irgendwann gelernt, dass wir nur geliebt werden, wenn wir etwas dafür tun. Somit übernehmen wir manchmal unbewusst Päckchen, die nicht zu uns gehören. Es ist wie ein unsichtbarer Rucksack, den wir tragen. Wenn wir den nicht rechtzeitig abladen, bekommen wir Rückenschmerzen, wie halt beim sichtbaren Rucksack auch. Wir sollten zusehen, dass wir immer lastfrei unterwegs sind.

In der heutigen Zeit haben wir so viel Zeugs angesammelt, dass es uns manchmal schwer fällt, im Leben richtig vorwärts zu gehen. Wir schleppen zu viel in der Gegend mit uns herum. Wir sind nicht mehr auf das Leben an sich fokussiert, wir sind meistens nur auf Konsum aus. Die Häuser werden immer größer, die Autos schneller und größer. Die Kleiderschränke und Schuhschränke werden immer voller. Viele Menschen identifizieren sich mit dem was sie haben und nicht mehr mit ihrer Persönlichkeit. Speziell der untere Rücken steht für finanzielle Schwierigkeiten. Viele haben sich so einen aufgeblähten Lebensstandard aufgebaut, dass sie x Geld jeden Monat verdienen müssen, um sich glücklich zu fühlen. Wir haben unsere Freiheit durch ein „PseudoGlücklichSein“ eingetauscht. Wir haben viele Güter angehäuft und sind Sklaven der Güter geworden. Manche sind immer nur am Reparieren oder pflegen ihrer vielen Güter. Das Haus braucht das oder dies, das große Haus darf mal wieder richtig geputzt werden. Das Zweitauto braucht eine neue Batterie, weil es zu lange in der Garage war ohne bewegt zu werden. Wenn jemand umzieht dann ist das immer Riesenakt. Es fällt uns brutal schwer, uns von Gütern zu trennen. Auch von Gütern, die wir schon ewig nicht mehr gebraucht haben. Wir räumen sie von links nach rechts auf, putzen die Teile und kommen nicht auf die Idee, die Teile weg zu schmeißen. Es sollte aber so sein, dass die Güter uns dienen. Wir sind gefangen in einem Kreislauf, der uns nicht mehr raus lässt. Wir brauchen das Geld von einem Job, der uns keinen Spaß macht, um das „PseudoGlücklichSein“ zu finanzieren. Eine Zeit lang mag das ja ganz gut gehen. Allerdings, wenn es in der Arbeit gar nicht mehr passt und dazu kommt es zwangsläufig, weil wir ja immer neue Impulse von außen benötigen, um glücklich zu sein, meldet sich die Seele durch die Rückenschmerzen. Der Job wieder immer unerträglicher, da wir ja nicht wirklich das machen, was uns Spaß macht. Wiederum benötigen wir aber diesen Job, um Geld zu haben, damit wir glücklich machen können, durch Dinge von außen. Viele Menschen nehmen sich keine Zeit für sich selbst, aber für das Auto, für das Haus, im Net zu surfen und nach noch mehr Ballast Ausschau zu halten. Also meldet sich der Körper und sagt: „ So mein Freund, jetzt machst mal eine kleine Pause und schaust mal nach dir.“  Spätestens da sollten wir uns hinterfragen. Uns fragen, ob wir wirklich alles benötigen, was wir während unseres Lebens angehäuft haben. Ob wir von innen heraus glücklich sein können, ohne das viele Zeug oder ohne bestimmte Menschen aus unserem Umfeld. Vielleicht sind es auch Ängste, die wir loslassen sollten, wie die Existenzängste, zum Beispiel. Glücklich sein, weil wir das tun dürfen, was wir wirklich tun wollen. Glücklich sein, weil wir frei sind. Manchmal dürfen wir auch etwas aufgeben, um glücklich zu sein. Sobald wir bemerken, dass der Rücken zwickt, sollten wir schauen, wo wir zu viel tragen und das dementsprechend loslassen.

Der gesamte Körper gibt uns immer wieder Signale, welcher Lebensbereich angeschaut werden möchte. Es versteht sich von selbst, dass wir die Symptome medizinisch abklären lassen. Jedoch ist es genauso wichtig, dass wir die Ursache dieser Symptome anschauen. Was will uns die Seele dadurch sagen? Was darf in unserem Leben verschwinden? Was darf verändert werden?

 

Was oder wen möchtest du loslassen, damit du glücklich und frei bist?

 

Termine:

1.9.17 Ritual – und Meditation im Indianerzelt

3.9.17 Yoga und Meditationsworkshop

19.9.17 Meditationsabend um 19 Uhr

27.10.17 – 15.12.17 MeditationsKurs

18.11.17 Vegan Day in der VHS Göppingen